F-16 Fighting Falcon mit Mission Pack und TrackIR4

Nichts für Anfänger ?
Wenn man die Features- und Referenzliste der F-16 Fighting Falcon für FS-X von Aerosoft liest, dann kann man es mit der Angst zu tun bekommen: können außer den FS-Vollprofis "normale" FS-Spieler mit diesem Add-on überhaupt was anfangen ? Diese Frage lässt sich direkt vorweg "entschärfen": F-16 Fighting Falcon ist für Profis und Anfänger gleichermaßen geeignet. Selbst mit rudimentären Grundkenntnissen lässt sich die F-16 auf höchstem Realitätsgrad recht einfach starten, fliegen und wieder landen. Nicht umsonst ist die F-16 das meistgeflogene NATO Kampfflugzeug. Mit einem Mausklick ist die F-16 im FS-X startklar: alle Systeme werden dann automatisch gestartet und los gehts´ ! Genau so sollten Simulatoren und  Add-ons gebaut und einzurichten sein. Hochkomplizierte Systeme "auf einfach" stellen, um erst einmal den Spaß an Sache zu bekommen und wenn man möchte, die Einstellungen sukzessive anpassen, schwieriger einstellen, sich testen und herausfordern. Die Umsetzung eines faszinierenden und gleichermaßen komplizierten Flugzeug wie der F-16 ist den Entwicklern von Aerosoft erstklassig gelungen. Der Jet sieht gut aus, macht Krach und kann schnell fliegen. Wer wissen möchte, was die Maschine sonst noch so alles kann, der sollte sich mal das ausführliches 50-seitige Handbuch anschauen >> . Dies ist bei Aerosoft auf der Produktseite unter "Zusätzlichen Downloads" frei zugänglich.

 Review Manhattan X

Ein Wunderwerk der Simulationstechnik ..
.. für unsere heimischen PCs. Immerhin werden sogar Teile der F-16 Simulator-Entwicklung von Aerosoft für das professionelle Training von F-16 Piloten eingesetzt. Allerdings ist jeglicher Waffeneinsatz mit der F-16 im FS-X nicht möglich - und das ist auch gut so. Nicht etwa aus dogmatischer Weltfremdheit, sondern aufgrund der gleichen Ernsthaftigkeit, mit der ein echter F-16 Pilot an die Sache heran gehen würde. Zunächst muss das Flugzeug beherrscht werden, Navigation und Avionik verstanden sein bevor es zum Krieg "spielen" geht. Wer das gerne ausprobieren möchte, dem sei das F-16 Mission Pack nahegelegt. Hierbei sind dann 10 recht aufwendig und umfangreich erstellte Einsätze mit ausführlichen Briefings sowie originalgetreuen Piloten- und Controllerstimmen verfügbar. Mit dem Mission Pack kommt die F-16 natürlich noch authentischer rüber - ohne Waffeneinsatz. Im realen F-16 "Leben" wird der Zeigefinger ja auch nicht immer gleich krumm gemacht - und an dieser Grenze bewegt sich das Mission-Design des Add-on Pack.  Wie sieht es nun mit der Performance dieses Polygon-Überfliegers auf gängigen PCs aus ? Die hohe Detailgenauigkeit der Maschine in Verbindung mit hochauflösenden Texturen und all den Cockpitsystemen erfordern schon ein PC-System in der Leistungsklasse:  IntelCore2Duo Prozessor mit 2666Mhz oder vergleichbares sowie 2GB  Arbeitsspeicher und eine DX9-Grafikkarte mit 256 MB RAM. Hinzu kommt, dass man sich mit diesem Flugzeug überwiegend recht schnell durch die Szenerien "bewegt". Da muss auch die Grafikkarte meistens den Nachbrenner einschalten. Zur Orientierung wurde auf dem Testsystem (Specs´ siehe unten) in einer beliebigen Szenerie an gleicher Stelle mit gleichen Einstellungen im Vergleich die F-16 und dann die F-18 aus dem Micosoft FS-X Acceleration Expansion Pack aufgestellt.
Die F-16 kam dabei in der Außenansicht auf 35-40 fps - die F-18 brachte es auf  65-70 fps. In der Cockpitansicht lag die F-16 bei 18-24 fps und die F-18 bei ca. 34-40 fps. Legt man hierbei zugrunde, dass für die F-16 ein zigfaches mehr an Details, Texturen und Systemen dargestellt und simuliert werden, dann sind die Performance-Werte der F-16 überaus akzeptabel.

Testbericht Track IR4

F-16 + TrackIR = passt optimal !
Da schon das Cockpit der F-16 von sich aus durch die komplette rahmenlose Verglasung eine perfekte Rundumsicht bietet, ist die Maschine für den Einsatz mit dem TrackIR-System geradezu prädestiniert. Bei anderen Flugzeugen, insbesondere großen Airlinern, ist es mitunter eher nervig, wenn jede kleine Kopfbewegung über das TrackIR gleich umgesetzt wird. Da will und muss man die Instrumente oftmals präzise im Auge behalten und daher ist ein fester Blickwinkel meist vorteilhafter. Anders in einem Jet wie der F-16. Hier gehört häufiges rundumschauen zum normalen Ablauf. Und dies lässt sich mit dem TrackIR perfekt umsetzen: leichte Kopfbewegung nach links, rechts, oben, unten und schon folgt der virtuelle Rundumblick. Leichtes vor oder zurückbeugen und schon zoomt es die Cockpitansicht ein oder aus -  wie von Zauberhand ! Eine Besonderheit des TrackIR sind Blickwinkel, die mit anderen Eingabegeräten wie Joystick, Tastaur und Maus kaum machbar sind. Da mit dem TrackIR  sechs Bewegungs-Freiheitsgrade gleichzeitig möglich sind, kann man z.B. im F-16 Cockpit selbst in den verborgensten Winkeln Details erkunden oder aus schon fast unmöglichen Positionen aus dem Cockpit herausschauen - DAS sind gerade die Möglichkeiten, welche die Faszination und die Freude am Simulator ausmachen !  Haben schon die Entwickler des F-16 Add-on zwei Jahre daran gearbeitet, so werden Jet-Fans und Simulations-Enthusiasten für mindestens zwei Jahre damit ihre Freude haben und großartige "Simulator-Erfahrungen" machen können. Speziell in Verbindung mit dem TrackIR. Wer weder im Besitz des F-16 Fighting Falcon Add-on noch des TrackIR ist, für den gibt es bei Aerosoft  ein attraktives Angebot im Bundle >>

 F-16 Fighting Falcon Screenshots

Flightsim-PC  Testsystem Specs´
OS : VISTA Home Premium
CPU : Intel QuadCore Extreme  2.66GHz
BOARD : NVIDIA NFORCE 680i SLI
FSB : 1066 MHz
RAM : 3GB - DDR2-800
HD : Seagate Barracuda 7200 rpm  8MB Cache
VIDEO : NVIDIA GeForce 8800 GTX  768MB  DDR3
AUDIO : Creative SB X-Fi Audio
Peripherie
CONTROLLER : Saitek Cyborg X Joystick, Keyboard, Mouse,
5.1 Headset, NaturalPoint TrackIR 4:PRO
Flight Simulator X
SYSTEM : Acceleration mit DirectX10 Preview
SETTINGS : 1600 x 1050 - 32Bit  - Anisotropic Filtering & Anti-aliasing