VFR Germany 3 - Süd
Auf Entdeckung mit VFR Germany
Die Welt ist nicht mehr die gleiche, nachdem man die VFR-Add-ons
von Aerosoft installiert hat. Zwar sieht die FS-X
Default Szenerie
bei hohen Einstellungen auch recht schön aus, nur stimmt das
meiste nicht. Durch die FS-X Autogen-Technik wird die Landschaft
zwar kompakt und recht ansehnlich gefüllt, aber Objekte
wiederholen sich und befinden häufig dort, wo in der realen
Landschaft etwas ganz anders steht, wächst oder fließt. So
entsteht teilweise eine bunte Fantasiewelt im FS-X. Dagegen kommt
die VFR Germany Reihe der realen Welt schon sehr nahe. Dies gelang
den Entwicklern durch eine geschickte Kombination von Luftbilderen
(Orthofotos), Flugplätzen, Autogen und zusätzlichen VFR-Objekten.
Mit
VFR Germany 3 - Süd ist nun der 3. Teil der Reihe nach
VFR
Germany 1 - West und
VFR Germany 2 - Nord erhältlich. Fehlt nur noch der
Osten, dann ist Deutschland für den VFR-Flug komplett abgedeckt.
Pro VFR-Paket sind ca. 15 GB Festplattenplatz fällig - da lohnt
sich schon die Anschaffung einer eigenen Festplatte nur für den
FS-X mit VFR Germany - was sowieso für eine optimale
Performance des FS-X sinnvoll wäre. Mit einer Extra-Festplatte nur
für den FS-X würde sich die Fragmentierung der FS-X
Daten in
Grenzen halten und damit kontinuierlich ein schneller Bildaufbau
gewährleistet sein.
Grafik und Performance
Auf dem Testsystem lief VFR Germany 3
mit den im Handbuch
empfohlenen Einstellungen mit einer durchschnittlichen
Bildwiederholungsrate von 15 - 23 fps. Allerdings bricht die
Bildwiederholungsrate bei Annäherung und Überfliegen von kompakten
Gebieten mit vielen 3D-Objekten (zum Beispiel Stuttgart) bei den
empfohlenen Einstellungen bis auf 5 fps zusammen.
Dies tritt insbesondere bei größeren Städten, welche sich dazu noch in
unmittelbarer Nähe von großen Flughäfen befinden, auf. Im Gebirge
und über weiten Landschaften mit überwiegend kleineren
Städten und Flugplätzen bleibt die Bildwiederholungsrate meist im
"grünen Bereich". Die Wahl des "Erkundungs-Flugzeug" für die VFR
Szenerie ist nicht nur von der Sache her entscheidend, sondern
kann auch maßgeblich die Performance beeinflussen. Üblicherweise
nimmt man für einen VFR-Flug nicht unbedingt einen schnellen Jet
oder großen Airliner - obschon das überfliegen von VFR Germany
Szenerien in großer Höhe auch seine Reize hat. Ein Flieger
aus der General Aviation-Klasse, Ultraleicht oder Helikopter sind
präferiert für VFR-Entdeckungsflüge. Wichtig hierbei ist zu
berücksichtigen, dass gerade aufwendig gemachte Flugzeuge aus dem
Add-on Bereich die Gesamtperformance des FS-X schon mal vorab um
bis zu 50% reduzieren können. Wenn dann noch eine kompakte
Szenerie wie VFR Germany hinzu kommt und hier eine komplexes
Szenario angesteuert wird, dann kann es, je nach PC-System schnell
passieren, dass man in einer Diaschau "landet". Bei nicht so
leistungsstarke PCs sollte man in Verbindung mit VFR Germany eher
zu einem der Standard-Flugzeuge, die im FS-X enthalten sind,
zurückgreifen. Diese sehen zwar teilweise nicht so schön
aus, dafür fliegt es sich dann aber flüssiger und schließlich will
man beim VFR-Flug ja was von der Landschaft sehen ! Und das kann
man bei VFR Germany wahrlich. Der Wiedererkennungswert der
Landschaft und Städte ist nicht zu vergleichen mit der FS-X
Standard-Szenerie. Hierzu tragen mit unter auch eine Vielzahl von
prägnanten Sichtflugobjekten, die Flächendeckend
korrekt positioniert und "eingebaut" sind, bei. Da macht das
fliegen mit FS-X wieder richtig Spaß: mit VFR Germany gibt es
nun jede
Menge Landschaften, Städte, Gebirge und Landmarken-Objekte neu zu
entdecken. Was der VFR Germany-Flieger allerdings wissen sollte:
die VFR Germany Szenerien enthalten keine Nacht- und
Wintertexturen. Dass heißt bei Nachtflügen ist es ziemlich dunkel
und im Winter wenig weiß. Trotzdem ist VFR Germany mal wieder
eines der Produkte, die aus der Simulation eine Erfahrung machen !
VFR Germany 3 Screenshots

